KOLUMBIEN
In Kolumbien beginnen am 14. Dezember die Weihnachtsfeierlichkeiten. Die
ganze Familie wandert mit Freunden in den Wald, um Moos für die Krippe
zu sammeln, die an diesem Tag schon aufgestellt wird. Bei Anbruch der Dunkelheit
wird zu Hause zusammen gebetet, dann gefeiert, musiziert und Weihnachtslieder
werden gesungen. Die Feier hat um Mitternacht ein Ende, wiederholt sich
an jedem der neuen Tage bis zum Heiligen Abend. An diesem wird nach der
Mitternachtsmesse mit Feuerwerk, Tanz auf der Straße und gutem essen
und Trinken gefeiert. Beschenkt werden nur die Kinder, und zwar mit Kleinigkeiten
und Süßigkeiten, die die Erwachsenen in der Nacht unter den
Betten der Kinder verstecken, so dass diese sie am Morgen des 25. suchen
können.
MEXIKO
Mit den spanischen Erobern kamen vor 300 Jahren auch die Weihnachtsbräuche
ins Land der Inkas und Azteken. Doch ein Teil ihrer eigenen Tradition konnten
die Ureinwohner den Augustinermönchen unterjubeln. So wurden die Feste
um die Ankunft des Gottes Huitzilopochtli später zu Ehren von Josef
und Maria gefeiert. Dazu gehören die "Psadas". Bunte Umzüge,
bei denen die Herbergssuche nachgestellt wird. Dazu gibt´s Jubel,
Trubel, Feuerwerk und viele Süßigkeiten. Wichtigster Bestandteil
des Festes: die Pinata, ein liebevoll mit Sternen und Figuren dekoriertes
Tongefäß, das mit Früchten und Süßigkeiten gefüllt
und aufgehängt wird. Ein riesen Spaß für die Kinder, die
mit verbundenen Augen den Topf zerschlagen dürfen und alle leckeren
Bonbons essen dürfen.
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