ENGLAND
Gut, wer große Füße hat in England werden traditionsgemäß am
Weihnachtsabend die
Strümpfe an den Kamin gehängt. Durch den schlüpft Santa Claus in der Nacht vom
24. Auf den 25. Dezember und versteckt darin seine Geschenke. Zum traditionellen
Weihnachtsessen am 25. Dezember gehören für die Briten der mit Brot und
Hackgemisch oder sauren Äpfeln und Backpflaumen gefüllte Truthahn, Plumpudding
und Eierpunsch Beim Schmausen lieben es die sonst so steifen Engländer etwas
ausgeflippt: Alle tragen Papphütchen und lassen Knallbonbons platzen. Gegen 15
Uhr versammelt sich die Familie dann vor dem Fernseher. Um der 10minütigen
Ansprache der Queen ans Commonwealth zu lauschen.
SPANIEN
Die Adventszeit verläuft in Spanien sehr ruhig, dafür gibt es in der Zeit
zwischen dem 24 Dezember und dem 6. Januar verschiedene Feste, die sehr
unterschiedlich begangen werden. Zu den
traditionellen Weihnachtsbräuchen gehört
das Erscheinen des Olentzero (des Köhlers), der aus den Bergen ins Dorf kommt.
Er wird von den Einwohnern des Dorfes auf den Schultern getragen. Weit
verbreitet sind auch die Weihnachtsaufführungen, wie z.B. der von Herodes
angeordneten Kindermordes und das Fest der Messdiener (Fiesta de Locosy Obissi
Mos), bei dem ein Junge ausgewählt wird, der sich als Bischof verkleidet.
SCHWEDEN
Zum "Julfest" an Weihnachten kommt auch hier der Weihnachtsmann, aber auch
Julgeiß und Julbock gehören zum Fest. Wie das opulente Menü bis zu 38 Gängen!
Bei dem auch die "Julkorv", eine besondere Bratwurst, serviert wird. Sie hat so
große Bedeutung, dass sich auch Königin Silvia und ihre Familie dabei selbst an
den Herd stellen.
|
|










 |