Lebkuchen
Geschichte
Der
Advent Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde
in fränkischen Klöstern erfunden. Als Pfefferkuchen wird er bereits
1296
in Ulm
erwähnt, und im 14. Jahrhundert ist
der Lebkuchen in und um Nürnberg bekannt. Da für
die Herstellung seltene Gewürze aus fernen Ländern benötigt
wurden, haben vor allem Städte an bedeutenden
Handelsknotenpunkten (wie z.B. Nürnberg) eine lange Tradition.
Die Bezeichnung Pfefferkuchen geht auf
die damals übliche Zusammenfassung aller fremdländischer Gewürze
als Pfeffer zurück.
Lebkuchen Rekorde
Am 5. Dezember 2003
wurde in Esslingen am Neckar
der größte Weihnachts Lebkuchen hergestellt. Er war 10 Meter
lang und 4 Meter breit. Die benötigten Zutaten waren 350 kg Mehl,
180 kg Sirup und 8 kg
Lebkuchengewürz. Mit Marzipan und
Zuckerguss (Fondant)
verziert brachte das Kunstwerk, welches einen großen
Nikolaus
nachbildete, 650 kg auf die Waage.

Lebkuchenhaus und Lebkuchenherzen
Weltweit bekannt wurden die
Nürnberger Lebkuchen.
www.lebkuchen-markt.de Aber auch die Aachener Printen,
die Basler Leckerli
, die Arzberger Lebkuchen und die
Pulsnitzer Pfefferkuchen sind bekannte Lebkuchen-Variationen. Aber
auch in Frankreich z.b. in Dijon ist der Lebkuchen seit
dem Mittelalter eine beliebte Spezialität.
Rezept Tip:
Lebkuchen Sterne
Zubereitung:
Honig, Zucker und Butter zusammen erwärmen, dann das Mehl, Gewürze und
Haselnüsse zugeben (die Pottasche zuvor in warmen Wasser auflösen). Den Teig gut
durchkneten und zugedeckt einen Tag stehen lassen.
Am nächsten Tag Teig ausrollen, große Adventsterne ausstechen und bei mäßiger Hitze
ca. 20 Minuten backen. Noch warm mit Schokoladenguß überziehen.
Zutaten:
500g Honig
250 g Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Butter
2 Eier
1 Packung Lebkuchengewürz
1000 g Mehl
1 abger. Zitronenschale
3 TL Zimt
1 TL feinger. Nelken
20 g Pottasche
Schokoladenguss |