Brauchtum zu Weihnachten und Christkind.

Von Westfalen bis nach Württemberg feiert man den 11.November, als St.Martin, seit alters her als den Beginn der Weihnachtszeit. Dabei wird mit einem großen Lichterumzug und anschließender Kinderbescherung der symbolischen Wiederkehr des barmherzigen Reiters gedacht, der um das Jahr 355 vor den Stadttoren von Amiens mit einem Bettler seinen Mantel geteilt hat. Dieser Heilige der Völkerwanderungszeit, der Bischof Martin von Tours, gründete bei Poitiers das erste abendländische Kloster. Mit seiner barmherzi­gen Tat ist altes Brauchtum verbunden, das im Laufe der Jahrhunderte in den einzelnen deutschen Landschaften einem starken Wandel unterworfen war.

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